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TYPO3CMSBeratung

TYPO3 vs. WordPress: Wann welches CMS?

Immer wieder werde ich gefragt: „Sollen wir WordPress oder TYPO3 nehmen?" Die ehrliche Antwort lautet — es kommt drauf an. Hier ist meine Entscheidungshilfe aus der Praxis.

Wann WordPress die richtige Wahl ist

WordPress eignet sich hervorragend für:

  • Kleine bis mittelgroße Websites mit überschaubarem Redaktionsaufwand
  • Schnelle Launches, wenn ein vorhandenes Theme ausreicht
  • Blogs und Landingpages, die keine komplexe Mehrsprachigkeit brauchen

Der größte Vorteil von WordPress ist das riesige Ökosystem an Plugins und Themes. Für viele Standardanforderungen lässt sich eine funktionsfähige Website in kurzer Zeit aufsetzen.

Wann TYPO3 die bessere Wahl ist

TYPO3 glänzt, wenn:

  • Mehrsprachigkeit ein zentrales Thema ist (viele Sprachen, komplexe Übersetzungsworkflows)
  • Skalierbarkeit und Stabilität über Jahre hinweg gefragt sind
  • Redaktionelle Workflows mit Rechtemanagement und Freigabeprozessen benötigt werden
  • Enterprise-Anforderungen wie SSO, LDAP oder komplexe Caching-Strategien relevant sind

TYPO3 hat eine steilere Lernkurve — sowohl für Entwickler als auch für Redakteure. Aber wenn das System einmal steht, läuft es zuverlässig und ist wartungsarm.

Meine Empfehlung

Für Unternehmenswebsites mit Wachstumspotenzial, mehreren Sprachen oder komplexen Inhaltsstrukturen wähle ich TYPO3. Für einfachere Projekte mit schnellem Go-live-Bedarf ist WordPress nach wie vor eine valide Entscheidung.

Was bei beiden Systemen gilt: Die Qualität der Umsetzung entscheidet am Ende mehr als die Wahl des CMS.